Beim Linienausgleich werden Arbeitsinhalte so auf Stationen verteilt, dass der geforderte Kundentakt erreicht und unnötige Wartezeit reduziert wird.
Zuerst werden Arbeitsschritte, Zeiten, Reihenfolge und Abhängigkeiten erfasst. Mittelwerte allein reichen nicht aus. Wiederholungen, Störungen, Laufwege und Unterschiede zwischen Varianten müssen sichtbar sein.
Ein Yamazumi-Diagramm stellt die Arbeitsinhalte jeder Station als gestapelte Balken dar. Dadurch werden Überlastung, freie Kapazität und die Wirkung einer neuen Aufgabenverteilung schnell erkennbar.
Guter Linienausgleich verbindet die Neuverteilung von Aufgaben mit Prozessverbesserung, Standardarbeit, Ergonomie und einer sinnvollen Materialbereitstellung. Ziel ist ein stabiler Gesamtprozess, nicht die maximale Auslastung jeder einzelnen Person.